Leben & Arbeiten

Generation Upload, Vodafone und Sascha Lobo

Langsam kommen die Wellen gegen die Vodafone-Kampagne auch in der realen Welt an.

Eines muss man Sascha Lobo lassen. Er kann sich und seine Person gut verkaufen. Was man ihm allerdings auch vorhalten muss, er ist ein Werber und käuflich. Wenn man das weiß, weiß man auch wie man seine Aussagen zu werten hat. Persönlich mag ich seine beiden Bücher – obwohl auch hier gilt: Er weiß wie man sich inszeniert. Man sollte nämlich als Hintergrund wissen, dass der Herr Lobo aus einer gut situierten Familie stammt. Ein Fakt der gern nicht erwähnt wird, wenn es darum geht, wie einfach und toll das Leben in der digitalen Bohème ist.

Was ich aber eigentlich zum Thema sagen wollte. Momenten gibt es eine Menge Ärger um Vodafone und diese Kampagne. Meines Erachtens auch zu recht. Ich kann mich noch an Zeiten erinnern, wo Vodafone alles getan hat, um Privatkunden loszuwerden. Irgendwann wollten sie nämlich nur Geschäftskunden haben. Die Zahlen mehr und wollen nicht ständig Rabatte.

Eben zu dieser Zeit war ich Vodafone-Kunde und bezahlte für 15 Gesprächsminute und weniger als 30 SMS im Monat locker 25 bis 30 Euro incl. Grundgebühr. Es waren keine Frei-SMS o.ä. dabei. Mit wurden von unfreundlichen Call-Center-Mitarbeitern eine Vertragsverlängerung untergeschoben und ich war einfach unzufrieden. Aus Trägheit war ich einige Jahre bei dem Unternehmen und zu keinem Zeitpunkt wurde mir mal ein Telefon oder bessere Vertragsbedingungen angeboten.

Schlußendlich habe ich dort gekündigt und wurde DANN mehrere Male von Call-Center-Mitarbeitern belästigt. Als ich der Dame am Telefon dann sehr deutlich zu verstehen gab, dass ich nicht mehr angerufen werden möchte und in jedem Fall keine weitere Geschäftsbeziehung mit dem Unternehmen eingehe, hat sie mich doch tatsächlich gefragt, ob denn alle Berliner so frech sind. Unverschämtheit.

Aus diesem Grund mag ich Vodafone nicht und zähle mich erst recht nicht zur Generation Upload.

Das war jetzt ein Gewaltarikel, d.h. ich habe so schnell es geht alles von der Seele geschrieben. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten.



5 Kommentare

  1. Basti sagt:

    Ich bin Vodafone Kunde, unbeabsichtig. Und ich verspreche Hoch und Heilig da nichts mehr hoch zu laden!

    Und was ich vom dem Irokeischen Kasperkopp halte muss ich ja dir nicht nochmal erläutern!

  2. jonas sagt:

    nein, denn das hat kl3tte schon in den text einfließen lassen.

  3. Johanna sagt:

    Ich bin auch bei Vodafone. Vielleicht habe ich es deshalb im entscheidenden Moment nicht gebracht dem einen Stock zwischen die Speichen zu stecken… Damn! Chance echt vertan!

  4. Johannes sagt:

    Ich war vor vielen Jahren mal Vodafone-Kunde und bin damals einfach aus Lust und Laune mal zur Konkurrenz gewechselt. Wirkliche Vorteile hatte ich davon erstmal nicht, aber wenn ich mir das ganze theater rund um den Konzern jetzt mal so angucke bin ich wirklich froh in den ganzen letzten Jahren dort kein Kunde gewesen sein zu müssen. Schon schade mitanzusehen, wie die immer mehr ihr Image beschädigen, wo sie doch eigentlich nur ihr Geschäft verbessern wollten.

  5. Ramin sagt:

    Bin schon seit über 7 Jahren Vodafone Kunde und zufrieden mit dem Service. Hatte zwischendurch mal Eplus ausprobiert (und aufgrund des schlechten Kundenservice’s gewechselt) und die Telekom (könnten die mir Anwälte auf den Hals schicken, wenn ich sie Betrüger nennen würde, die ihren Kunden überhöhte Rechnungen zuschicken, heimlich Tarife wechseln [immer nur zum teuren hin], pampig am Telefon sind, auf Briefe nicht reagieren wenn nicht per Einschreiben geschickt, etc.?).

Kommentar hinterlassen