Schikane! Oho! Schikane! Ohoho!
Was man so alles erleben kann, wenn man ein kleines auffälliges Auto fährt!
Es war einmal (gestern), als ich mit meinem treuen alten Ross (meinem Auto) unterwegs war um meine Brötchen (meine Arbeit) zu verdienen. Ich hatte es mal wieder etwas eilig. Auf dem langen und beschwerlichen Weg überholte ich todesmutig eine Patrouille berittener Mannen (nen Sixpack Polizisten). Eigentlich lies ich mich nur mit den anderen treiben (ich fuhr genauso schnell wie alle anderen).
Offensichtlich gefiel den Mannen mein zwar kleines, altes aber dennoch bärenstarkes Ross. Sie folgten mir und stellten mich (die haben mich angehalten). Ihnen schien mein Ross so gut zu gefallen, dass sie es sich ganz genau von oben und unten ansehen. Aufstiegen, ihm ins Maul schauten und unter die Hufen. Leider ging es den Augen meines Pferdchens nicht gut (aus irgendeinem Grund sind beide Scheinwerfer vorne kaputt – das Glas ist gesprungen). Das nahmen die Mannen zum Anlass mich durchdringen und lange zu belehren. Es tat mir in der Seele weh, dass sie leider trotz zwei Seiten Stammbuch nichts weiter finden konnten. Der Rest war fein säuberlich von mir notiert und abgenommen wurden.
Und die Moral von der Geschichte: Wenn tausend Männer zu schnell reiten, wird der am auffälligsten aussehende herausgepickt. Irgendwas findet man ja immer.
Und jetzt mal im Klartext: Mein Auto ist alt, aber schnell und sieht auch ein wenig danach aus. Ich habe es schon oft erlebt, dass ich nicht unbedingt enorm auffällig fuhr und trotzdem von der Polizei herausgezogen wurde. Die nette Herren und Damen sind dann immer sehr sehr eifrig. Sie kriechen unter das Auto mit Taschenlampen und versuchen jede Feder und Schraube besonders gründlich zu untersuchen – leider in der Regel ohne Erfolg, denn bei mir ist alles eingetragen.


Na wenn man so ein potenten Penisersatz fahren muss, muss damit rechnen das die mit den kleinen Pimmeln mal schnell neidig werden und auch mal anfassen wollen!
Kommentar von Basti — Februar 3, 2010 @ 10:57 am
Immer wieder ein Genuss
Kommentar von Jonas Kress — Februar 4, 2010 @ 12:34 am