Kleine Tipps für Restaurants die Gäste glücklich machen
Ich bin kein Restaurant-Kritiker, aber auch mich kann man mit ganz einfachen Dingen glücklich machen.
In der letzten Zeit bin ich tatsächlich ziemlich häufig in Restaurants in der Hauptstadt unterwegs. Mal etwas besser – mal ganz normal. Oft unterscheidet sich der Service und das Essen allerdings nur minimal – der Preis jedoch erheblich. Ich habe schon super toll mit freundlichem Service für 10 Euro incl. Getränke gegessen und total mies für über 20 Euro. Hier mal ein paar Tipps, wie man sicher nicht nur mich glücklich macht:
- Eigentlich kann es ja nicht so schwer, wenn man mit 2 bis 4 Leuten am Tisch sitzt, den Leuten direkt das richtige Essen und die richtigen Getränke zu bringen und nicht ständig zu fragen, wer was bekommt. “Ich bin die Pommes. Sie die Grützwurst.” Fail!
Ich habe einmal in einem sehr guten Restaurant einen ganz einfachen Trick erlebt, wie das auch ein vergesslicher Kellner oder ständig wechselnde Servicekräft hinbekommen. In dem Restaurant gab es immer ähnlich Tische mit 4 bis 8 Personen. Entsprechend gab es für die Tische einen speziellen Bestellzettel auf dem der Ober direkt vermerkt hat, wer was bestellt hat. Bei 4 Personen war der Zettel in 4 Rechtecke unterteilt. Ganz einfach, idiotensicher und große Wirkung. Klasse! - Früher war es bei Karstadt so, dass wenn man mit EC- oder Kredit-Karte bezahlt hat, dass einem die Verkäufer/innen direkt mit dem Namen angesprochen haben – steht ja auf der Karte. “Herr Redmann, bitte geben Sie jetzt Ihren PIN ein.” Ganz einfach, tolle Wirkung.
- Wenn ich in einem Restaurant einen 3 Euro Kaffee bestelle, erwarte ich eigentlich, dass ich nicht so in Plastik abgepackte Milch-Dinger bekomme. Die gibt bei einem Kaffe (ist Berlinerisch) bei Klaus am Kiosk.
- Was ist persönlich richtig hasse, sind die scheiss Händetrockner. Wie gesagt HÄNDE! Wenn man sich eben mal etwas im Gesicht frisch machen möchte, dann möchte man das nicht unter diesen scheiss Fön halten. Wer sich übrigends schonmal mit Klopapier und Bartstoppeln im Gesicht abgewischt hat, wird wissen wieso richtige Papierhandtücher nicht fehlen sollten.
- Es kann übrigends auch nicht schaden den Gästen eine Karte liegen zu lassen und einmal eine Serviette mehr mitzugeben – insbesondere bei Fingerfood.
- Was einfach nicht geht: Getränke oder Essen vom Tisch zu räumen, wenn noch ein wenig über ist. Vorher nachfragen kann sicher nicht schaden.
So. Das war’s erstmal. Habt Ihr auch Geschichten oder Tipps für die Restaurants, Bars und Cafés out there? Her damit!


Beim Italiener: “Gnocci sind aus!” – geht gar nicht!!
Übrigens werd ich beim Handelshof beim Bezahlen mit EC-Karte mit Namen angesprochen =)