Eiszeit

Leben & Arbeiten | 10.02.2010

Die vereisten und gefährlichen Gehwege kommen langsam auch oben an.

Auf tagesspiegel.de ist heute ein interessanter und zugleich ziemlich lächerlicher Artikel zum Thema Eis auf Berliner Gehwegen erschienen. Ein CDU-Politiker erklärt darin, dass man Hauseigentümer mit mehr Bußgeld betrafen solle und die Ordnungsämter härter durchgreifen sollen.

Grundsätzlich natürlich eine tolle Idee. Mich nerven die gefährlichen Rutschbahnen auch. In letzter Zeit hat man als Autofahrer in Berlin auch immer häufiger mit Menschen die auf der Straße laufen zu tun. Vollkommen verständlich, denn die Gehwege sind tatsächlich nicht begehbar. Insbesondere für ältere Menschen eine extrem gefährliche Sache.

Da ich recht viel in meinem Bezirk jogge, ist mir allerdings aufgefallen, dass insbesondere vor Parks und Grünanlagen die Situation am schlechtesten ist. Sind dafür nicht dann die Bezirke verantwortlich? Meiner Ansicht nach sollte sich die Stadt selber einmal Fragen, wer hier eigentlich seine Pflichten vernachlässigt. Haus- und Ladenbesitzer sehe ich regelmäßig mit Schippe und Spaten vor den Häusern stehen und das Eis weghacken. Vor den vielen Parks in Zehlendorf stand noch niemand und hat das Eis entfernt.


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