Leben & Arbeiten

80 / 20

Wieso die letzten 20 Prozent immer am schlimmsten sind.

Kennt Ihr auch diese komische 80-20-Regel? Die ersten 80 Prozent von irgendwas sind immer einfach hinzubekommen und die letzten 20 Prozent kosten extrem viel Kraft, Energie, Geld, Aufwand… Ich habe sowas leider schön oft erlaubt und erleben es gerade wieder:

  • Habt Ihr schonmal versucht mal so eben 5 kg abzunehmen? Also die ersten 3 Kilo gehen in der Regel recht locker runter. Einmal weniger Cola, keine Schokolade und doch mal regelmäßig Sport. Ruck zuck sind 2-3 Kilo weg, aber die letzten 1 bis 2 Kilo sind irgendwie nicht zu schaffen. Wochenlang kann man sich quälen ohne das die Waage auch nur zuckt.
  • Seit Ihr schonmal einen Marathon gelaufen? Ich schon. Die ersten 30 Kilometer gingen eigentlich nahezu problemlos, aber die letzten 12,195 wollten einfach überhaupt kein Ende nehmen. Die 30-Kilometer-Wand ist tatsächlich kein Mysterium der Marathon-Götter. Man fragt sich übrigends ab Kilometer 35 ernsthaft wieso man diesen Unsinn überhaupt mitmacht.
  • Meine Freundin ist jetzt seit knapp 2 Monaten, das sind 60 Tage, 1.440 Stunden, 86.400 Minuten bzw. 5.184.000 Sekunden in Kapstadt. Die ersten Wochen war es eigentlich alles in Ordnung, aber langsam fehlt sie mir wirklich unheimlich. Die letzten Tage und die kommenden 6 Tage scheinen einfach kein Ende zu nehmen. Wie Kaugummi ziehen sie sich in die Länge, insbesondere die Abende.

Sagt mir doch mal bitte, wie ich mich am besten ablenken kann? Hat jemand Lust auf ein Konzert oder ein Bier?



1 Kommentar

  1. Sarah sagt:

    Das mit den letzten 20 Prozent kenne ich sehr gut. Aber das Gefühl, wenn es dann endlich geschafft ist, lässt einen diese blöden 20 Prozent ganz schnell wieder vergessen! ;-)

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