Leben & Arbeiten

Zeit “Danke” zu sagen

Ich möchte ganz wichtigen Menschen danken, bei denen man es einfach zu wenig macht: Meinen Eltern.

Es gibt an dieser Stelle vielen Menschen denen ich danken könnte. Da wären meine geschätzen regelmäßigen Leser, meine ausgesuchten und sehr engen Freunde und einige meiner Förderer. Auch denjenigen, die mir in diesem Jahr zugesetzt haben, möchte ich dafür danken, dass sie mich gelehrt haben meine Sinne zu schärfen und Dinge nicht einfach geschehen zu lassen. Das war eine sehr wichtige Lektion.

babyEs gibt allerdings tatsächlich sehr wichtige Menschen bei denen man sich oft zu wenig bedankt. Sie sind immer da und man nimmt das, was sie tun, als natürlich wahr. Meine Eltern haben mich aufgezogen und, soweit es ihnen möglich war, unterstützt. Sie waren für mich da, als ich hohe sportliche Ambitionen hatte und auch während meines gesamten Studiums. Ich kann mich noch gut daran erinnern, dass meine Mutter mich 4-mal in der Woche zum Schwimmtraining gefahren hat und von 20 bis 22 Uhr in den Magdeburger Schwimmhallen schon fast ein zweites Zuhause gefunden hatte. Es ist keineswegs so, dass sie mich während meiner langen Ausbildung monatlich mit Geld unterstützt hätten, aber wenn einmal Not am Mann war, dann bezahlten sie auch schonmal die Kaution für meine Wohnung. Wenn ich jetzt zurück blicke, so bin ich hoch gerührt von dem Engagement und der Courage meiner Eltern – insbesondere da es ihnen aus gesundheitlichen Gründen momentan finanziell nicht sehr gut geht.

Ich möchte mich jedoch nicht nur hier und anderswo mit Worten bedanken, sondern sie in den schwierigen Zeiten unterstützen. Ein kleiner Beitrag dazu ist sicherlich, dass ich ihnen monatlich ab sofort ein kleines Dankeschön für die letzten 30 Jahre überweise. Mir geht es momentan gut und ich würde mich freuen, wenn es ihnen auch wieder besser geht und zumindest eine Sorge weniger besteht. Ich hoffe, dass auch ich einmal so zu meinem Kind bin. Danke.



2 Kommentare

  1. Silvia sagt:

    Gänsehaut und Tränen. Wie recht du hast. Danke.

  2. Silvia sagt:

    Er hat mich wirklich berührt. Du hast so recht, dass wir unseren Eltern nicht oft genug danken für das, was sie uns ermöglicht haben. Mir kamen beim Lesen wirklich die Tränen. Ich hoffe,
    Deinen Eltern geht es gesundheitlich bald besser bzw zumindest stabil. Mit Krankheit haben auch meine Eltern derzeit viel zu kämpfen.
    Ich hoffe ich kann eines Tages auch so groß sein und meinen Eltern etwas
    urückgeben. Und ich hoffe, dass ich es jetzt schon tue indem ich ihnen
    vielleicht noch ein Stück mehr Liebe und Dank zeige.

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