Ich habe ein Problem mit Lösungen
Wenn ein Problem “gelöst” ist, verliere ich das Interesse daran.
Sonntage sind bei mir irgendwie immer Tage des Nachdenkens. Schön ist, wenn man dabei einen möglichst kristischen und realistischen Gegenüber hat.
Heute war mal wieder so ein Tag. In einer quasi Selbsttherapie habe ich festgestellt, dass ich keine Probleme mit Herausforderungen oder Problemen habe – etwa Angst oder Ohnmacht die Aufgabe nicht lösen zu können. Ich habe vielmehr das Problem, dass wenn ich eine Aufgabe gelöst habe, ich die Lust daran verlieren.
Dabei ist mir auch wieder aufgefallen, dass ich auch sehr komplexe Problem in schnelle und einfach Schritte und Teilaufgaben zerlegen kann. Mir fällt sowas leicht, weil ich ein recht analytisch denkender Mensch bin und mich viel mit verschiedenen Sachen beschäftige. Ich schaue gern – auch weit – über den Tellerrand.
Das einzige Problem was ich nicht lösen kann, ist wie ich dieses Problem jetzt löse! Kann mir mal jmd. helfen?


Ist nicht die Lösung der Aufgabe das Ziel? Dann ist es nicht schlimm, die Lust daran zu verlieren, weil es ja abgehakt ist.
Vielleicht sind deine Selbsttherapien viel eher dein Problem. Die führen nämlich meist zu nichts. Besser ist Ablenkung mit einem kritischen Gegenüber. Schade nur, wenn dann keiner da ist.