Burger King MANCADEMY
Kann man mit Hilfe von Burger King zu einem echten Mann werden?
Was macht eigentlich echte Männer aus? Ich meine mal ehrlich, töten sie wirklich Krokodile, treten Türen ein und essen nur fettige Burger vom Grill? Krokos gibt es in unseren Breitengraden eher weniger. Die in Deutschland verbauten Türen bekommt man in der Regel auch nicht mal eben aufgetreten (deutsche Wertarbeit). Und ständig die fettigen Burger in sich hineinstopfen, führt früher oder später zu massiven gesundheitlichen Problemen.
Echte Männer tragen heutzutage doch eher rosa Hemden, haben ein Top-Model zur Freundin, nen Six-Pack und fahren einen deutschen oder italienischen Sportwagen.
Und, wenn man täglich Burger ist, wird das defintiv nichts mit dem Six-Pack und das Top-Model findet man sowieso eher bei Mc Donalds einen Salat essen. Das bedeutet doch jetzt, dass echte Männer fett und verschwitzt sind und das man sie bei Burger King trifft. Nein danke. Kein schönes Bild. Da gehe ich doch lieber zum Top-Model zur Konkurrenz.
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(Bild: Albumcover Bloodhound Gang: Hefty Fine)


Ob echte Männer nun rosa Hemden tragen und Sportwagen fahren sei jetzt mal dahingestellt
Es geht bei der ganzen Marketingstrategie von Burger King ja um das Tim Taylor Prinzip “Mehr Power”. Damit gemeint ist in diesem speziellen Fall immer : MEHR FLEISCH. Da vor allem männliche Kunden auf dieses Prinzip abfahren, ist es natürlich auch logisch, sich explizit an diese Zielgruppe zu wenden. Ich persönlich halte diese Strategie auch nicht für besonders gelungen, aber nachvollziehbar ist es definitiv. Vor Allem viel mir bisher garnicht auf, dass dieser Gegensatz zwischen Männlichkeit ( BK – MANACADEMY ) und Weiblichkeit ( Heidi Klum ) so offensichtlich ist. Also ich gehe dennoch weiterhin liebend gerne zu meinem ach so femininen McDonalds und bestelle einen BigMac in der Hoffnung darauf, das Topmodel meines Lebens kennenzulernen