Technologie & Programmierung

Reale und virtuelle Welt verbinden: Semapedia.org

Ich habe gerade im TV etwas zum Projekt Semapedia.org gesehen. Bei dem Projekt kann man sich einen QR-Code, dass ist eine Art Strichcode, von Wikipedia-Artikeln ausdrucken und aufkleben.

Mit einem Java-fähigen Handy und einem bestimmten Programm kann man dann direkt vom Objekt auf den Wikipedia-Artikel kommen.

Coole Idee, ABER wieso sollte man Strichcodes nehmen. Wie Thomas Schwotzer in seiner Dissertation und ich in meiner Diplomarbeit geschrieben habe, ist doch z.B. Bluetooth viel besser. Dadurch braucht das Handy weder eine Kamera noch eine Internetverbindung. Die Server an den Orten können super billig sein. Einfach alte Bluetooth-Handys mit ganz ganz wenig Speicher könnten an jedem Ort angebracht werden. Die Mobiltelefone der Besucher (Touristen) können dann den Text direkt auf das eigene Handy bekommen. Na mal schauen.



2 Kommentare

  1. hey

    jeder kann semapedia sticker machen, dh du kannst dir welche ausdrucken und sie anbringen, das ist mit bluetooth nicht so einfach moeglich, ich haette solches geraet nicht rumfliegen. der inhalt ist mit absicht nicht embedded weil der sich haeufig aendert und der nutzer sehr wahrscheinlich links folgt. und es wird immer die passende version zu des nutzers sprache gewaehlt. desweiteren sind barcodes indikatoren dafuer das was gemacht werden kann, wenn du einen qr code siehst, weisst da aha da steckt was dahinter, bluetooth ist nicht wirklich sichtbar.

    die liste geht noch weiter;) wollte nur mal paar gravierende unterschiede klar machen.

    stan wiechers

  2. kl3tte sagt:

    Hallo Stan,

    ich verstehe viele Deiner Argumente glaube aber, dass es mehr Menschen – gerade Touristen – mit Bluetooth-Telefonen gibt, als mit mobilem Internet. Selbst in der deutschen Bevölkerung haben nur wenige Menschen mobiles Internet. Ich bin selber technik-affin und alle in meiner Umgebung auch, aber selbst da gibt es wenig Personen mit mobilem Netz.

    Vermutlich muss man dauerhaft auf mehrere Wege setzen. Vielleicht ergibt sich ja mal die Gelegenheit in Ruhe darüber zu reden. Ich kann aber nicht mal eben nach New York kommen – zumindest nicht auf meine Kosten ;)

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