Leben & Arbeiten

Rasende Mütter

Da mir das Benutzen des öffentlichen Nahverkehrs auf das Gemüt und die Nase geschlagen ist, bewältige ich den Weg zur Arbeit neuerdings wieder mit dem eigenen Wagen. Glücklicherweise ist der Weg kurz und das Verkehrsaufkommen grundsätzlich erträglich. Bei Freunden und Bekannten bin ich für meinen sportlichen Fahrstil bekannt.

Heute jedoch musste ich mich hartnäckig gegen ein junge Frau in einem silbernen Opel Corsa währen. Da ich natürlich nicht Strich 50, sondern eher 60 bis 70 km/h in der Stadt fahre, fand ich das doch ziemlich dreist. Ständig tauchte die Corsa-Blondine rechts bzw. links neben mir auf und versuchte beständig jeden Ampelsprint zu gewinnen. Als meine Geschwindigkeit dann ernsthaft 70 km/h überstieg, liess ich jedoch von ihr ab. Als sie dann endlich an mir vorbeizog, erstaunte mich die zwei Kindersitze im hinteren Teil des Wagens. Es war doch ernsthaft eine junge Mutter. Meiner Meinung nach eine solcher Mütter, die immer am lautesten Schreien, wenn es um Dreizigzonen vor Schulen und Unfällen mit Kindern geht. Unverantwortlich! Scheiss Doppelmoral!



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