Online-Gewinnspiele bringen Spam ins Postfach
Gewinnspiele mit vermeintlich tollen und teuren Produkten nutzen viele Unternehmen zur Adressgewinnung für Direkt-Marketing-Maßnahmen.
Ich beschäftige mich (noch nebenher) mit dem Thema Online-Marketing. Dabei suche ich immer attraktive Angebote die in ersten Linie dem Besucher der Seite etwas bringen. Mittlerweile gibt es da vermeintlich tolle Gewinnspiele bei denen Kunden z.B. ein MacBook Air oder gar einen Mini Cooper Clubman gewinnen können.
Schaut man sich jedoch mal die Teilnahmebedingungen näher an, kommt man ins Grübeln.
Meine Angaben dürfen von adRom Holding AG, den Sponsoren und deren Partnerunternehmen verarbeitet und genutzt werden (auch von externen Datenverarbeitern wie zB Datenerfassern, Internetdienst-Anbietern, Lotteriegesellschaften).
Also eigentlich werden meine Daten Jedem durchgereicht. Einen Blick auf die Sponsoren offenbart dann noch weitere interessante Details. Darunter befinden sich Unternehmen wie: Tchibo, Bon Prix, Vista Print, Bertelsmann Club, Gerry Weber, Neckermann, Quelle, Plus, Baur, Karstadt, discount24, Lufthansa, conrad elektronik und einige “Meinungsforscher” und Direkt-Mailer.
Man sollte sich also zweimal überlegen, ob man für die Chance ein MacBook Air zu gewinnen, wirklich diesen Unternehmen seine personenbezogenen Daten übermitteln will. Ich als Publisher habe ziemliche Skrupel sollte Werbemaßnahmen auf meinen Seiten zu schalten.
Was haltet Ihr davon? Haben Website-Betreiber moralische Verantwortung für Werbung?

