Mein Urteil: Cloverfield
Ehrlich gesagt, hatte ich mir mehr von dem Film Cloverfield versprochen. Ich hatte im Vorfeld schon einige Zusammenfassungen gelesen und auch englische Kritiken, aber ich wollte mir selber ein Urteil erlauben.
Was man dem Film zugestehen muss: er ist interessant. Der ganze Film wird aus der Sicht einer Handkamera erzählt. Im Stil von Blair Witch Projekt also. Das ist an vielen Stellen ganz spannend und birgt eine Menge Überraschungen, aber auf Dauer nervt es. Insbesondere wenn man mal Details (z.B. vom Monster) sehen will, wird man enttäuscht. Nun aber erstmal zur Geschichte.
Ein Monster unbekannter Herkunft greift eine Stadt an. Und, welche Stadt könnte das wohl sein? Natürlich New York. Es zerstört ohne jeden Grund Teile von Manhatten, die Brooklyn-Bridge und die Freiheitsstatue. Ein paar Freunde sind mitten in dem Getöse und versuchen sich gegenseitig zu retten.
Leider verrät der Film überhaupt nichts über das Monster. Weder wird besprochen wo es herkommt, noch wird zum Schluss verraten ob es tot ist. Vermutlich sterben aber alle Menschen — auch das ist nicht richtig klar. Meine Vermutung ist, dass es eine Fortsetzung geben wird.
Mein Urteil
Das Interessanteste am Film waren die Cola und die M&Ms die ich mir vorher gekauft hatte. Trotzdem hatte der Film irgendwas. Ich kann leider nicht beschreiben was. Für einen guten Kino-Abend ist der Film nicht geeignet. Ein gemütlicher DVD-Abend ist aber drin. Ich hoffe, dass auf der DVD dann ein paar Hintergründe zum Film verraten werden, denn es bleiben viele Fragen offen.

