Was ist privat? Was kommerziell? Werbung in Blogs?

Blogging | 08.05.2007

In dem Teil der Blogosphäre indem ich mich aufhalte, ist grad eine heftige Diskussion zum Thema “Werbung in Blogs” aufgeflammt. Los ging es beim ad, dann gings bei guennersen weiter und schließlich ist auch noch etwas zum nasendackel geschwappt. Aber erstmal kurz der eigentliche Auslöser:

Eine nicht genannter Blog bietet mittlerweile an, Links gegen Geld in die Linkliste zu übernehmen. Daraufhin ist völlig ab vom Thema die Diskussion um Werbung in Blogs aufgeflammt. Eigentlich ging es nicht um Werbung in Blogs, sondern um einen Blog als kommerzielles Produkt was vermarktet wird und auch Geld einbringt. Das ist vom Charakter her eine andere Facette — die Verärgerung kann ich aber verstehen.

Für mich stellt sich allerdings die Frage, was ist ein privates — was kommerzielles Blog. Ich glaube die Frage lässt sich nicht so einfach beantworten. Ich denke nämlich, dass jeder der irgendetwas in der Blogosphäre äußert irgendwie kommerziell handelt. Ein Freelancer der in seinem Blog CSS-Tricks vorstellt oder Fotos anbietet, kann potentiell dadurch Aufträge bekommen. Das ganze macht aber bei einem Freelancer noch lange keinen Halt. Selbst als Angestellter kann man durch einen guten “privaten Blog” mit interessanten Beiträgen auch potentiell Jobangebote bekommen. In vielen privaten Blogs gibt es auch Amazon-Links zu interessanten CDs oder Bücher. Also was ist nun kommerziell und was privat? Wo sind die Grenzen?


1 Kommentar

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  1. Ein privater Blog ist ein Tagebuch. Da hat Werbung nichts zu suchen. Wenn ein Grafiker einen Tagebuch führt und dort Werbung schaltet, dann ist das meiner Meinung nach auch nicht richtig. Werbung hat in “privaten” Tagebuch-ähnlichen Blogs nichts zu suchen. Wenn jemand aber journaliste, hochwertige Informationen bietet, dann kann er wegen mir sich das mit Werbung bezahlen lassen.

    Ich find nur immer halt das Argument immer etwas affig, dass man seine “Blogkosten” wieder reinhaben möchte. Wenn jemand privat blog, dann kann er auch die 2-10 € dafür im Monat bezahlen. Der zeitliche Aufwand darf nicht berechnet werden, denn Bloggen ist schon selbstzweck

    Vielleicht bin ich mittlerweile, was das thema werbung angeht auch etwas gereizt, aber mir geht dieser ganze web 2.0 sch*** geld verdien kram voll auf den sa*** :D

    Kommentar von Christoph — Mai 8, 2007 @ 6:35 pm

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