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	<title>Kommentare zu: Nachtrag zum Beitrag: Bewusste Passivit&#228;t</title>
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	<description>Die schönsten Dinge im Leben sind pink</description>
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		<title>Von: kl3tte</title>
		<link>http://www.kl3tte.de/2007/nachtrag-bewusste-passivitaet/comment-page-1/#comment-162</link>
		<dc:creator>kl3tte</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 09:57:53 +0000</pubDate>
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		<description>Danke f&#252;r den Beitrag.

Sicherlich ist es so, dass man diese Sachen hinnimmt, man ist ja auch dazu gezwungen.

Der eigentliche Punkt an der ganzen Sache ist, dass es erst dann wirklich schlimm wird, wenn man sich dessen bewusst wird. Ich denke das ist auch eine Einsicht die sich in der Psychologie herausgebildet ist. Barry Schwartz (Why more is less) sagt im Buch, dass Menschen die glauben keinen Einfluss auf ihre Situation zu haben, zu Depressionen neigen. Die Einsicht kommt daher, dass man glaubt, alles was in der Umwelt passiert, kann man nicht kontrollieren.

Wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht so ein Mensch. Ich denke das ich meine (direkte) Umwelt halbwegs unter Kontrolle habe. ICH BESTIMME wann ich aufstehe (!), wann und was ich esse, mit wem ich mich treffe und was ich anziehe. Nat&#252;rlich alles in einem gewissen gesellschaftlich anerkannten Kontext. Man sollte diesbzgl. einfach einfach denken. Man kann nicht (allein) die Probleme der Jungend, der dritten Welt und so fort l&#246;sen.

All das sind nat&#252;rlich, wenn man nicht versteht damit umzugehen, Quellen der Unzufriedenheit. In der Regel sind solche Sachen auch &#252;berhaupt nicht relevant. Man nimmt sie hin und gut ist. Kompliziert wird es (f&#252;r mich), wenn in irgendeiner Weise noch Stress dazukommt. Dann ist es manchmal nicht mehr so einfach, diese Sachen zu bew&#228;ltigen. Ich denke das Gef&#252;hl kennen viele. Wenn man schon unter Zeitdruck steht und der Bus oder die Bahn sich versp&#228;ten. Wenn man im Supermarkt wieder die Auszubildende/ den Auszubildenden an der Kasse erwischt hat...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke f&#252;r den Beitrag.</p>
<p>Sicherlich ist es so, dass man diese Sachen hinnimmt, man ist ja auch dazu gezwungen.</p>
<p>Der eigentliche Punkt an der ganzen Sache ist, dass es erst dann wirklich schlimm wird, wenn man sich dessen bewusst wird. Ich denke das ist auch eine Einsicht die sich in der Psychologie herausgebildet ist. Barry Schwartz (Why more is less) sagt im Buch, dass Menschen die glauben keinen Einfluss auf ihre Situation zu haben, zu Depressionen neigen. Die Einsicht kommt daher, dass man glaubt, alles was in der Umwelt passiert, kann man nicht kontrollieren.</p>
<p>Wenn ich ehrlich bin, bin ich nicht so ein Mensch. Ich denke das ich meine (direkte) Umwelt halbwegs unter Kontrolle habe. ICH BESTIMME wann ich aufstehe (!), wann und was ich esse, mit wem ich mich treffe und was ich anziehe. Nat&#252;rlich alles in einem gewissen gesellschaftlich anerkannten Kontext. Man sollte diesbzgl. einfach einfach denken. Man kann nicht (allein) die Probleme der Jungend, der dritten Welt und so fort l&#246;sen.</p>
<p>All das sind nat&#252;rlich, wenn man nicht versteht damit umzugehen, Quellen der Unzufriedenheit. In der Regel sind solche Sachen auch &#252;berhaupt nicht relevant. Man nimmt sie hin und gut ist. Kompliziert wird es (f&#252;r mich), wenn in irgendeiner Weise noch Stress dazukommt. Dann ist es manchmal nicht mehr so einfach, diese Sachen zu bew&#228;ltigen. Ich denke das Gef&#252;hl kennen viele. Wenn man schon unter Zeitdruck steht und der Bus oder die Bahn sich versp&#228;ten. Wenn man im Supermarkt wieder die Auszubildende/ den Auszubildenden an der Kasse erwischt hat&#8230;</p>
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		<title>Von: Fürst der Zweifel</title>
		<link>http://www.kl3tte.de/2007/nachtrag-bewusste-passivitaet/comment-page-1/#comment-161</link>
		<dc:creator>Fürst der Zweifel</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2007 09:36:48 +0000</pubDate>
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		<description>Ich verstehe ganz gut, worauf Du hinauswillst: Manche Dinge im Alltag st&#246;ren mich auch enorm, weil man zu etwas gezwungen wird, was einem nichts bringt. Beispielsweise (wenn auch vielleicht kein gutes Beispiel) an einer roten Ampel stehen. Was da an Zeit zusammenkommt ...

Du schreibst aber nun, dass dies f&#252;r Dich ein gro&#223;er Quell von Unzufriedenheit ist. Ich denke zwar, dass es gut ist, wenn man solche Situationen der Passivit&#228;t zu vermeiden trachtet, andererseits muss man aber auch lernen, diese im Zweifelsfall hinzunehmen - jedenfalls dann, wenn man nichts gegen sie machen kann. Oder besser gesagt: Das Beste daraus zu machen. Jedenfalls bringt es nichts (au&#223;er eben Unzufriedenheit), sich &#252;ber diese &quot;vertane Zeit&quot; aufzuregen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich verstehe ganz gut, worauf Du hinauswillst: Manche Dinge im Alltag st&#246;ren mich auch enorm, weil man zu etwas gezwungen wird, was einem nichts bringt. Beispielsweise (wenn auch vielleicht kein gutes Beispiel) an einer roten Ampel stehen. Was da an Zeit zusammenkommt &#8230;</p>
<p>Du schreibst aber nun, dass dies f&#252;r Dich ein gro&#223;er Quell von Unzufriedenheit ist. Ich denke zwar, dass es gut ist, wenn man solche Situationen der Passivit&#228;t zu vermeiden trachtet, andererseits muss man aber auch lernen, diese im Zweifelsfall hinzunehmen &#8211; jedenfalls dann, wenn man nichts gegen sie machen kann. Oder besser gesagt: Das Beste daraus zu machen. Jedenfalls bringt es nichts (au&#223;er eben Unzufriedenheit), sich &#252;ber diese &#8220;vertane Zeit&#8221; aufzuregen.</p>
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		<title>Von: kl3tte</title>
		<link>http://www.kl3tte.de/2007/nachtrag-bewusste-passivitaet/comment-page-1/#comment-29</link>
		<dc:creator>kl3tte</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Mar 2007 16:00:15 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe grad nochmal etwas im Netz recherchiert. &#220;blicherweise meint man mit bewusste Passivit&#228;t, dass man sich bewusst passiv verh&#228;lt.

Ich meine damit aber eher, dass man sich der Passivit&#228;t bewusst wird.

Das ist ein enormer und grunds&#228;tzlicher Unterschied.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe grad nochmal etwas im Netz recherchiert. &#220;blicherweise meint man mit bewusste Passivit&#228;t, dass man sich bewusst passiv verh&#228;lt.</p>
<p>Ich meine damit aber eher, dass man sich der Passivit&#228;t bewusst wird.</p>
<p>Das ist ein enormer und grunds&#228;tzlicher Unterschied.</p>
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