Mein Verständnis von Content-Management-Systemen
Ich bin ja nun bereits seit einigen Jahren im Bereich Content-Management-Systeme unterwegs. Mein Verständnis von solchen Systemen sieht eigentlich vor, dass man damit beliebig strukturierte Inhalte verwalten kann.
In letzter Zeit habe ich mir mal populäre sog. CMS angeschaut und bin erschreckt. Weder in WordPress, Drupal, Joomla noch in der alten Typo3 Version kann man wirklich Inhalte strukturieren. Zugegeben, mit WordPress kann man das anhand der benutzerdefinierten Felder bauen. Diese selbsternannten CMS können alle nicht von Hause aus beliebig strukturierte Inhalte erfassen. Die haben alle lediglich ein großes Textfeld und meinen nun verwalten sie digitale Contents — lächerlich.
Schaut man sich dann Systeme wie SixCMS, webEdition, Infopark NPS oder Reddot versteht man erstmal was ein richtiges CMS ausmacht. Man kann beliebige Inhaltstypen mit beliebigen Attributen definieren. Für einen möglichen Typ Veranstaltungen lassen sich da ein Startdatum, Enddatum, Ort und Inhalt sowie ein Name vergeben. Das geht in Joomla, Drupal und WordPress nicht ohne weiteres. Man kann die Veranstaltungen dann auch entsprechend nach Datum, Ort oder alphabetisch sortieren.
Meinem Verständnis nach sind diese o.g. Systeme alle KEINE Content-Management-Systeme, sondern lediglich soetwas wie Redaktionssysteme in denen man lediglich Texte erfassen und veröffentlichen kann.


WP sieht sich ja auch nicht als CMS, sondern als Bloggingsoftware. Recherche schadet nicht.
Naja, also es gibt verschiedene Seiten, die WP als CMS propagieren. Um einfach Inhalte (siehe oben) zu verwalten ist es auch definitiv super. Um wirklich auf einer Daten-Ebene zu agieren, ist es allerdings ungeeignet oder besser sehr aufwendig zu handhaben. Es ist aber MÖGLICH!